Kyoto basiert Zeitgenössischer Künstler

 

Keramikskulptur, Nihonga (japanische Malerei), Fotografie

Yoshinori Akazawas künstlerische Tätigkeit hat ihren Sitz in Japan, wurde aber auf der ganzen Welt in Italien, Spanien, Österreich, Tunesien, Frankreich, Lettland und vielen anderen ausgestellt und gesammelt.

 

Yoshinori Akazawa wurde 1971 als ältester Sohn von Roseki Akazawa IV. geboren.

 

Er lebt und arbeitet in Kyoto, Japan. Von 1991 bis 1995 studierte er japanische Malerei an der Kyoto City University of Arts, von 1996 bis 1997 Töpferscheibe und Grundlagen der Keramik an der Töpfertechnischen Fachschule der Präfektur Kyoto und von 1997 bis 1998 Spezialmaterialien und Glasuren am Zentrum für Industrietechnologie des Städtischen Industrieforschungsinstituts Kyoto im Fachbereich Keramik. Von 2001 bis 2014 unterrichtete er japanische Malerei. Parallel dazu arbeitete er in der Töpferei seines Vaters, Roseki Akazawa IV., und fertigte dort Keramikarbeiten an. 2005 wurde er Mitglied der K.C.U.A./Art Education Society der Kyoto City University of Arts und bekleidete ein Amt im Kyotoer Zweig. 2012 war er als Dozent an der Keramikabteilung der Kyoto City University of Arts tätig und gab praktische Anleitungen und Bildvorträge zu Kochi-Keramiktechniken. 2020 wurde er Mitglied der Kyotoer Vereinigung traditioneller Keramikkünstler. 2021 trat er die Nachfolge von Roseki Akazawa, dem Fünften, an. 2022 wurde er Mitglied der Kyotoer Kogei-Vereinigung.
Seit seinem Studienaufenthalt in Shanghai 1992 hat er Museen und Ruinen in Indien, Thailand, Nepal, Taiwan, London und Paris besucht. Anschließend reiste er zu Forschungszwecken und zur Teilnahme an internationalen Keramikausstellungen nach Ägypten, in die Schweiz, nach Frankreich, Italien, Monaco, in die Türkei, nach Österreich, Spanien und Tunesien.
Sein Interesse an mehreren Sprachen mag auf seinen hohen IQ zurückzuführen sein. 2019 wurde er zum Mitglied von Mensa Japan gewählt. Englisch war seine erste Fremdsprache bis zum Universitätsstudium in Japan. Zusätzlich absolvierte er einen Kurzlehrgang beim British Council in Kyoto. Er studierte zwei Jahre Französisch und ein Jahr Deutsch an der Universität. Außerdem absolvierte er einen Französisch-Kurzkurs an der Kyotoer Niederlassung der Maison franco-japonaise, einer Einrichtung der französischen Regierung.
Seit den 1990er-Jahren stellt er regelmäßig in Einzelausstellungen, Gruppenausstellungen und Wettbewerben im In- und Ausland aus. Seine Werke sind in Museen und Galerien in Japan und im Ausland vertreten.